Was ist CMS?
Content Management Systeme (CMS) beruhen wesentlich auf der konsequenten Trennung von Design und Inhalt: Inhalte werden in Datenbanken gespeichert und mit Hilfe von Templates für die Darstellung mit einem Browser aufbereitet.
Spezialisten erstellen die individuelle Technik und die Optik einer Website, während die Seiteninhalte dann von den jeweils für einzelne Bereiche verantwortlichen Personen im Unternehmen erstellt werden. Es sind zur Seitenpflege also keine technischen Kenntnisse mehr erforderlich - das spart Zeit und Geld.
Je bedeutsamer die Rolle browserbasierter Anwendungen als intergativer Bestandteil komplexer laufender Geschäftprozesse und Firmenkommunikation nach innen und außen wird, desto deutlicher wird die Notwendigkeit, der immer größer werdenden Flut kurzlebiger Datenströme durch effiziente Verwaltung Herr zu werden:
Bei immer kürzer werdenden Lebenszyklen können digitale Inhalte nur dann "assets" (=digitale Vermögenswerte) in einer Wertschöpfungskette bleiben, wenn sie sich den steigenden Anforderungen an Aktualität, Wiederverwertbarkeit, Verfügbarkeit, Skalierbarkeit genügen.
In diesem Zusammenhang sind Content Management Systeme - ebenso wie die Entwicklung plattformübergreifender Metasprachen (XML) - eine Antwort auf der Suche nach Mitteln zur Zentralisierung der Datenhaltung und Standardisierung der Formate bei gleichzeitiger Dezentralisierung der Zugriffsmöglichkeiten.
Durch den Einsatz von Templates (Design-Vorlagen) und die Trennung von Inhalt und Layout gewährleisten CMS' die Einhaltung eines einheitlichen Designs auch bei der Pflege durch mehrere Anwender.


