Digitaler Nachlass

Im digitalen Zeitalter ist im Todesfall auch der Nachlass weitgehend digital

Die Hinterbliebenen finden weniger die klassischen Fotoalben vor als Bilddateien in Ordnerstrukturen auf Festplatten...

… vorausgesetzt, sie haben Zugang zum Rechner des/der Verstorbenen.

In Deutschland sterben jedes Jahr knapp eine Million Menschen. Viele von ihnen nutzten zuhause einen PC und waren im Internet unterwegs. Sie regelten ihre Geldgeschäfte online, bestellten Waren im Netz, unterhielten eine eigene Homepage oder waren Mitglied in einem sozialen Netzwerk.

In jedem Fall speicherten sie unzählige Daten und Dateien auf Ihrem PC und hinterließen Spuren im Netz. Dieser digitale Nachlass muss inzwischen genau so sorgfältig geregelt werden wie Schriftstücke aus Papier. Denn in der digitalen Privatsphäre schlummern nicht nur wichtige Hinweise für die Entscheidung, ob man ein Erbe überhaupt antreten soll. Intime Daten auf einem PC können Angehörige auch negativ überraschen.

Was passiert mit all den Daten eines Hightechanwenders? Wer darf Daten löschen, Benutzerkonten übernehmen und Passwörter einsehen? In der realen Welt helfen Erb- und Totenschein, im Internet ist es dagegen ein Leichtes, auch ohne Kontrolle das digitale Leben eines Verstorbenen einfach weiter zu führen. Wie sich der digitale Nachlass vor und nach dem Tod regeln lässt, darüber informierte im Deutschlandfunk Wiebke Lehnhoff mit ihren Studiogästen im Marktplatz.

Verantwortlich handelt, wer sich zu Lebzeiten – wenn er es noch bei vollem Verstand kann – nicht nur über Bestattungsart und -ort Gedanken macht, sondern auch über seine digitalen Hinterlassenschaften Gedanken macht und bewußt digitale Vorsorge betreibt.

DLF - Testament fürs Internet - 17.11.2016DLF - Digitaler Nachlass - 04.11.2016DLF - der Tod im Netz - 04.11.2016

Google-CSE

Benutzerdefinierte Google-Suche auf der eigenen Homepage

Spricht man von Suchmaschinen, spricht man von Google. Google ist zu einem Synonym für Suchmaschine(n) geworden. Unter Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimzation = SEO) versteht man dann (formuliert oder nicht) ein Bündel an Maßnahmen, um das Angebot einer  Internetpräsenz in den organischen Suchergebnislisten, sogen. Google-SERPS (= Search Enging Result Pages) besser zu positionieren und damit dessen Ranking und Findbarkeit zu verbessern.

Unterschied man dabei bislang grob die Maßnahmen auf dem weiten Feld der SEO in ON-Page-Optimierung und OFF-Page-Optimierung, erhält der erste Begriff durch die Einführung der GCSE (=Google Custom Search Engine) eine vollkommen neue Bedeutung und Sinnrichtung:

Hierbei geht es nicht mehr darum, das Ranking der eigenen Seite in den Google SERPS zu beeinflussen, sonden die Leistungsfähigkeit dieser Mega-Maschine für die eigenen Seite als seiteninterne Suchmaschine nutzbar zu machen und entsprechend zu konfigurieren. Den Nutzen einer solche Möglichkeit weiß jeder Webmaster zu schätzen, der schon einmal mit der Begrenztheit von Suchmodulen konfrontiert worden ist, die  Webseitenbaukästen und selbst leistungsfähige, bekannte CMS von Haus aus mitbringen.

Schnell passiert es, dass der Webmaster sich wundert, warum Google öffentlich, vor aller Welt und jedermanns Augen, Begriffe aus den Tiefen der eigenen Seite problemlos ans Licht bringt und Dateinamen und -inhalte in kryptischen Pfaden auf dem Server neugierig crawlt und zielsicher listet, während die hauseigenen Suchmaschine sich beharrlich weigert, selbst geläufige  Schlüsselbegriffe der eigenen Inhalte zuverlässig aufzuspüren und anzuzeigen, geschweige denn nach Relevanz, Kategorien oder Bereichen zu sortieren oder zu filtern…

Wie schön, dass es im Silicon-Valley Fachleute gibt, die Entsprechendes entwickeln und so nett sind, die Früchte ihrer Arbeit  jedem, der sich dafür interessiert, per IFRAME zur Verfügung zu stellen. Altruismus? Wir nehmen es vorweg: die „freie“ Version von CSE liefert die bekannten Werbeanzeigen in den Suchergebnissen mit aus, die „enterprise“ Version (=Google Site Search) läßt ein Ausblenden der Werbeanzeigen zu, sich diese Option aber auch nicht schlecht, nämlich „per Klick“, also nutzungsabhängig bezahlen. Da mag was zusammenkommen, die MegaMaschine finanziert sich nach wie vor wesentlich durch Werbung.

Einen Google-Account vorausgesetzt, gelangt man unter

https://cse.google.com/create/new

zum sogen. „Custom Search Engine Control Panel“, wo die Url der eigenen Website eingetragen wird, die durchsucht werden soll, bzw. auf der die Google-CSE erscheinen soll. Für multilanguage-Sites lässt sich für jede Sprache (und jeden entsprechenden Suchpfad) eine eigene Suchmaschine anlegen. Ist eine CSE angelegt, ist das Control-Panel unter

https://cse.google.com/cse/all

verfügbar.


Typo3 Content Management

Ein häufig geäußertes Vorurteil lautet, typo3-CMS "lohne" nicht für kleinere Websites, das sei wie "mit dem LKW Brötchen holen fahren"...

Ja es ist wahr: der Platzhirsch unter den Open Source CMS ist etwas ressourcenlastig und für den Dienstleister, der mit diesem System Umsatz generieren will, wegen der konfigurativen Vielfalt durchaus einarbeitungsbedürftig...

Aber in Zeiten, in denen die Kombination von PHP/MYSQL und einer Datenbank auf entsprechend vorkonfiguriertem LINUX-Server Standard ist, steht auch einem fixen Systemsetup nichts mehr im Wege...

...und gibt es für den Redakteur-Neuling ohne große IT-Affinität etwas Intuitiveres und einfacher Nachvollziehbares als den allseits (nicht nur aus Windowsumgebungen) bekannten und üblichen Verzeichnisbaum zur Darstellung der Seitenstruktur? Ein Kunde, der seine Bedürfnisse zu formulieren vermag, kann mit typo3 ein Backend vorfinden, das an Übersichtlichkeit und Benutzerfreundlichkeit keine Wünsche offen lässt und nur schwer zu übertreffen ist.

monoxyle neue medien nutzt deshalb typo3 seit nunmehr 13 Jahren als AGENTURTOOL  speziell auch für Bulk-Microsites - und hat das nie bereut!

Die ausgefeilten Rechtevergabe und die Multidomainfähigkeit dieses CMS machen das nicht nur möglich sondern auch ausgesprochen ökonomisch.


Responsive Webdesign & SEO

Responsive Technik fließt in PageRank ein

Googles Webmaster Support erklärt, warum Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten wichtig ist

Google betont zwar ausdrücklich, dass eine responsives Weblayout (noch) keinen Einfluss auf das PageRanking habe, weist aber im WEBMASTER Support Thread ausdrücklich auf Sinn und Zweck von nutzerfreundlicher Gestaltung von Webinhalten für mobile Endgeräte hin:

Über die Google-Suche sollen Nutzer die relevantesten und nützlichsten Informationen im Hinblick auf ihre Fragen erhalten. Aus diesem Grund möchten wir für die richtige Post-Klick-Erfahrung sorgen, die Nutzern die Möglichkeit gibt, die für ihre Tätigkeit relevanten Informationen zu nutzen.

Da der Zugriff auf das Internet mehr und mehr über Mobilgeräte erfolgt und neueste Studien belegen, dass mobile Nutzer für Mobilgeräte optimierte Websites eher noch einmal besuchen, ist die Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten für optimale Suchergebnisse von höchster Relevanz. Suchergebnisse für mobile Nutzer sollten also auf Inhalte verweisen, die auf der Grundlage der folgenden Aspekte nutzbar sind:

Ein festgelegter Anzeigebereich oder Darstellungsbereich, der sich an die Bildschirmgröße des Geräts anpasst

Inhaltsfluss im Darstellungsbereich, damit Nutzer nicht nach oben oder unten scrollen oder zoomen müssen, um die gesamte Seite zu sehen

Schriftarten, die das Lesen auf kleineren Bildschirmen erleichtern

Einfach anzutippende Elemente, z. B. Schaltflächen, die in ausreichendem Abstand zu anderen Touch-Elementen platziert sind

Optisches Design und Bewegungen auf der Grundlage von Technologie, die für Mobilgeräte optimiert ist


KISS = Keep It Simple & Smart

Das sogen. "KISS" - Prinzip steht als Apronym (akronym) für mögliche Sätze:

  • Keep it simple, stupid - „Halte es einfach, Dummkopf!“; sinngemäß: Mach's so einfach wie möglich.
  • Keep it simple [and] stupid - „Halte es einfach und dumm/beschränkt“; sinngemäß: Mit einfachsten Mitteln verständlich und bewältigbar.
  • Keep it short and simple - „Gestalte es kurz und einfach“, aus dem Bereich des Marketing
  • Keep it simple and smart -  „Mach es einfach und schlau“
  • Keep it simple and straightforward - „Gestalte es einfach und überschaubar“

 


mobiles first! - Responsive Webdesign

mobiles Internet - weniger geht nicht

Das Internet ist Hauptagent der rasanten Globalisierung und zur bedeutsamsten Technologie des gesamten Geschäftsverkehrs geworden. Es ist dabei im Begriff, den klassischen Kommunikationsmedien (Fernsehen, Zeitungen) den Rang abzulaufen.  das Web hat  unseren sozialen Alltag revolutioniert und ist längst in allen geschäftlichen Bereichen wichtigster Kommunuikations- und Vertriebskanal geworden: schnell, flexibel, kostengünstig. Entsprechend komplex sind die Anforderungen an das Webdesign, die sich täglich ändern. Bei der Gestaltung einer Internetpräsenz geht es daher grundsätzlich um mehr als um Look & Feel und nicht nur um Form und Farbe.

HTML hat seinen Irrweg einer Formatierungs- und Layoutsprache aufgegeben und ist wieder die Strukturierungssprache, als die es ursprünglich konzipiert war. Content Management Systeme (CMS) wie typo3, die auf einer strikten Trennung von Formgebung und Datenbankinhalten basieren, um eine Bearbeitung der Websites ohne Programmierkenntnisse zu ermöglichen, sind de-facto Standard.

Rasant wachsende Absatzzahlen von mobilen Endgeräten wie Tablets und Smartphones und somit die verstärkte Nutzung des Internets über mobile Endgeräte hat notwendigerweise zur Fokussierung auf die Bedürfnisse der mobilen Nutzer und Zielgruppen geführt.

Beim responsive webdesign wird das Layout einer Website mittels CSS-Weichen, sogen. Media-Queries so flexibel gestaltet, dass es den jeweils spezifischen Besonderheiten von Computer/Desktop-PCs, Tablets und Smartphones angepasst wird und so eine bestmögliche Benutzerfreundlichkeit bietet.

Inhalts- und Navigationselemente einer responsive Website passen sich der Bildschirmauflösung des (mobilen) Endgeräts an.


Aus Besuchern Kunden machen

Vom visitor-tracking zu click-conversions

Die Anzahl der Besucher auf seiner Website in Google Analytics wachsen zu sehen, ist eine feine Sache – wer wollte das nicht?

Aber Besuche allein sind nicht gleichbedeutend mit einer erfolgreichen Online-Unternehmung. Um Geld zu verdienen, müssen Sie zumindest einige dieser Besucher in Kunden konvertieren. Zum Glück gibt es viel, das Sie tun können, um aus einer beliebten Website eine profitable Website zu machen.

Ihre Produkte oder Dienstleitungen nicht nur online zu präsentieren, sondern sie auch direkt zu verkaufen, ist eine Möglichkeit, dieses Ziel zu erreichen.

Wir sagen Ihnen, was es zu bedenken gilt…. [to continue: Shopsysteme. SSL, AGB)

Shopsysteme

Zen Cart ist eine kostenlose unter der GPL-Lizenz veröffentlichte Open-Source Shopsoftware auf PHP/MYSQL-Basis  amerikanischer Provinienz www.zen-cart.com, 2003 als Ableger aus dem als „OsCommerce“ bekannten Shopsystem  hervorgegangen.

Die amerikanische Zen Cart Version berücksichtigt viele rechtliche Erfordernisse nicht, denen ein Onlineshop im deutschsprachigen Raum unterworfen ist. Daher wurde die deutsche Zen-Cart Version nicht nur bloß ins Deutsche übersetzt, sondern auch funktional auf die Anforderungen, die an Onlineshops in Deutschland, Österreich und der Schweiz gestellt werden, angepasst. Zusätzlich bietet die deutsche Zen Cart Version einen vollständig multilingualen Adminbereich und hat zahlreiche häufig verwendete Erweiterungen bereits vorinstalliert. Eine ausführliche Dokumentation ist auf der Seite der engagierten Community des deutschsprachigen Raums online verfügbar. Das Projekt wird von einem Team von Entwicklern in Österreich und Deutschland betreut und weiterentwickelt.

Wir lieben ZenCart, weil es „ohne wenn und aber“  und rundherum lizenzgebührenfreie OpenSource-Software ist, ohne versteckte, kostenpflichtige Upgrade-Notwendigkeiten. Es gibt für das in Urzeiten einmal tabellenbasierte Layout des Systems mittlerweile ahlreiche responsive Templates, die allesamt hoch anpassungsfähig sind. So lässt sich auch bei schmalem Budgetein Shopsystem aufsetzen, dass hinsichtlich seiner Funktionalität den Vergleich mit teuren, proprietären Systemen nicht scheuen braucht: Mit wenig Aufwand an Zeit und finanziellen Mitteln lässt sich mit ZenCart schnell online Umsatz generieren.

Einen Wermutstropfen gibt es: Systemupgrades sind nicht mit einem Klick zu haben und eher dem Fachmann vorbehalten…

Magento ist eine Onlineshop-Software, die von der gleichnamigen Firma Magento (ehem. Varien) entwickelt wird, also eigentlich ein proprietäres System, aber seit Ende März 2008 als Open-Source-E-Commerce-Plattform veröffentlicht wird. Die Magento Inc. war von Juni 2011 eine hundertprozentige Tochter von eBay und wurde Angfang November 2015 von dem Private-Equity Unternehmen Permira übernommen.

Magento 1.0 wurde erstmalig in 2008 veröffentlicht. Seither wurde die vielseitige Shopsoftware über 5 Millionen Mal heruntergeladen. Weltweit zählt die Shop-Lösung mehr als 250.000 Installationen.

Seit Ende 2015 ist Magento in einer vollkommen neuen Version 2.0 – sowohl als  lizenzfreie Community– als auch Enterprise-Edition – verfügbar.

Daneben wurden inzwischen rund 6.000 kostenfreie und kostenpflichtige Extensions entwickelt, mit denen der Standard-Shop um zusätzliche Funktionalitäten erweitert werden kann.

Hinter dem Shopsystem OXID eShop, steckt das Freiburger Unternehmen Oxid eSales, das mit einer Dual-License-Strategie eine kostenfreie, open source Community-Edition sowie eine kostenpflichtige Enterprise-Edition anbietet, deren Quellcode zwar ebenfalls einsehbar ist, aber in ihrem Zusammenspiel mit geschlossenen Schnittstellen (eFire) und Erweiterungen und Zusatzmodulen nur noch eingeschränkt als wirklich open source bezeichnet werden kann.

Ein großer Vorteil für den deutschen Anbieter dürfte sein, dass  der Fokus des eCommerce-Systems auf dem deutschen Markt liegt, d.h. die Shop Software ist bereits für diesen vorbereitet. Das bedeutet, Sie benötigen keine gesonderten Plugins oder Spezialversionen, sondern sind bereits mit der Basisversion  in der Lage, hierzulande online zu vertreiben.

Den Sparfuchs könnte abschrecken, dass die „professional-Edition“ erst ab knapp 3.000,- €, die „enterprise-Edition“ weitaus kostenintensiver aufzusetzen ist.

WooCommerce ist in seiner Grundausstattung ein freies Plug-in für WordPress, und damit dem Content-Management-System alle erdenklichen Funktionen eines Onlineshops zur Seite stellt. Nach WP-Statistik wurde es insgesamt mehr als 15 Millionen Mal heruntergeladen und dürfte damit eines der meist genutzen WordPress-Plugins sein.

Um WooCommerce als Shop-Plugin in Deutschland zu nutzen und alle in Deutschland erforderlichen rechtlichen Vorlagen zu erfüllen, ist es am einfachsten ein zusätzliches WordPress-Plugin einzusetzen.

Es gibt derzeit zwei Plugin-Lösungen, die regelmäßig betreut und upgedatet werden. Das WooCommerce Germanized-Plugin (hier gibt es eine kostenlose Basis-Version und eine Premium-Version) und WooCommerce German Market (nur als Premium-Version erhältlich).

Wir finden WooCommerce hochattraktiv, weil die Kosten für shopspezifische Themes und Pro-Upgrades überschaubar bleiben und grundsätzliche alle Module sich nat- und problemlos in das geschmeidige  WordPress Core-System einfügen.